Reformationssinfonie und "Lobgesang" am 29. Oktober in der Nikolaikirche

Informationen Mo, 23.10.17

Ein Höhepunkt der musikalischen Veranstaltungen zum Reformationsjahr im Alzeyer Land findet am Sonntag, dem 29. Oktober um 17 Uhr in der Alzeyer Nikolaikirche statt. Dort erklingen am diesem Tag mit über 100 Mitwirkenden die Reformations-Sinfonie und die Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die Reformations-Sinfonie für großes Orchester entstand im Winter 1829/1830. Sie war für die Feier des 300. Jahrestages des Augsburger Bekenntnisses vom 25. Juni 1530 gedacht. Die Uraufführung fand aus verschiedenen Gründen allerdings erst 1832 statt. Höhepunkt des Werkes ist der großangelegte Schlusssatz, eine Fantasie über den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“.


Die Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ dirigierte Mendelssohn zum ersten Mal am 26. Juni 1840 in der Leipziger Thomaskirche. Anlass war der 400. Jahrestag der Erfindung des Buchdrucks.

Als Leitwort setzte Mendelssohn das Luther-Zitat „Sondern ich wöllt alle künste, sonderlich die Musica, gern sehen im Dienst des, der sie geben und geschaffen hat.“ über die Partitur. Musikalisch und inhaltlich wird die Komposition von dem markanten Chormotiv „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ geprägt.

Ausführende sind die Vokalsolisten Doris Steffan-Wagner (Sopran I), Marianne Steinmetz (Sopran II) und Martin Steffan (Tenor), die Alzeyer Kantorei und das Heidelberger Kantatenorchester unter der Leitung von Kantor Hartmut Müller.

Eintrittskarten zum Preis von 18 € (ermäßigt 10 €) sind bei der Buchhandlung Machwirth und allen Kantoreimitgliedern erhältlich. Kirche und Abendkasse sind am Aufführungstag ab 16.15 Uhr geöffnet.

 

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