Alzeyer Kantorei und Seniorenkantorei

Alzeyer Kantorei

Probe: dienstags von 19.30 Uhr - 21.30 Uhr im Martin-Luther-Haus, Obermarkt 13
Jüngere Sängerinnen und Sänger sind in den Stimmen Sopran und Tenor herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie bei Interesse vorab Kontakt mit Kantor Hartmut Müller auf.

Hier kann man den Probenplan für das 2. Halbjahr 2017 ansehen und herunterladen:

Probenplan 2018-1 Kantorei

Geprobt wird der "Lobgesang" von Felix Mendelssohn Bartholdy (Aufführung am 29.10.2017) sowie ein Programm für ein Maikonzert am 14.05.2017. Probenbeginn ist am 17. Januar 2017.

 

Alzeyer Seniorenkantorei

Probe: i.d.R. 2. und 4. Mittwoch im Monat von 10.30 Uhr - 11.45 Uhr im Martin-Luther-Haus, Obermarkt 13

Seit 2014 gibt es die Alzeyer Seniorenkantorei, die sich aus ehemaligen Kantoreimitgliedern und anderen chorerfahrenen älteren Sängerinnen und Sängern zusammensetzt. Neue Sängerinnen und Sänger (besonders Bässe!) sind herzlich willkommen. Wir singen weltliche und geistliche Stücke, gestalten Gottesdienste und gemeinsam mit der Alzeyer Kantorei das jährliche Weihnachtsliedersingen.

Hier kann man den Probenplan für das 2. Halbjahr 2017 einsehen und herunterladen:

Probenplan 2018-1 Seniorenkantorei


Aus der Geschichte der Alzeyer Kantorei
Mit der Errichtung einer hauptberuflichen Kirchenmusikerstelle beginnt auch die Geschichte der Alzeyer Kantorei. Am 1. Dezember 1956 trat Hilde Baus ihren Dienst in Alzey an. Aus Mitgliedern des Kirchenchors, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichten, und eines Singkreises, der sich nach dem Ende des 2. Weltkriegs unter Gertrud Voelckel zusammengefunden hatte, bildete sie zum Jahresbeginn 1957 die „Evangelische Kantorei Alzey“.

Bereits Ende März 1958 gab Hilde Baus nach der Heirat mit dem Alzeyer Pfarrer Rudolf Farr ihr Amt wieder auf. Unter ihrem Nachfolger Hermann Harrassowitz (1958 – 1962) wuchs die Kantorei rasch und wurde zu einem bedeutenden Klangkörper in der rheinhessischen Kulturszene. Nach Harrassowitz´ Berufung an die Nürnberger St. Lorenzkirche wurde Herbert Henning zum Alzeyer Kantor gewählt. Er leitete 32 Jahre (1963 – 1995) lang die Geschicke des Chores. Neben der Pflege des gottesdienstlichen Gesanges in Chorsätzen, Motetten und Kantaten widmete sich der Chor bedeutenden Sakralwerken aller Epochen, so z.B. der Johannespassion, den 6 Teilen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, dem „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms, „König David“ von Artur Honnegger, um nur einige zu nennen.

Anläßlich von städtischen Jubiläen wurde der Chor auch für große Aufführungen im gesellschaftlichen Rahmen verpflichtet, so z.B. für Carl Orffs „Carmina burana.“ Ausgedehnte Chorreisen in die Alzeyer Partnerstädte unterstreichen die künstlerische Bedeutung des Ensembles als musikalischer Botschafter. Während dieser Zeit wurde der Name des Chores in „Alzeyer Kantorei“ geändert.

Von 1995 bis 2001 lag die Leitung der Kantorei Alzey bei Hanns-Peter Springer (heute Iserlohn). Vielbeachtete Konzerte mit Orgel oder Orchester sowie im A-cappella-Bereich und das Alzeyer Weihnachtssingen sichern eine weitergehende Tradition. Neben der Fortführung der bestehenden klassischen Arbeit widmete sich der Chor unter ihm der Ausweitung des Repertoires im Bereich der christlichen Popularmusik wie der U-Musik.

Seit Januar 2002 steht Hartmut Müller am Pult der Alzeyer Kantorei. Unter seiner Leitung wurden bisher neben barocken und klassischen Stücken wie Bachs Weihnachtsoratorium oder Haydns „Schöpfung“ große romantische Werke wie „Paulus“ und „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt, aber auch zeitgenössische Kompositionen wie das Requiem von Maurice Duruflé oder die "Mass of the Children" von John Rutter. 2010 erklang erstmals in Alzey das Requiem von Giuseppe Verdi.

Mehr über die Geschichte der Alzeyer Kantorei kann man in der Festschrift zum 50jährigen Bestehen nachlesen. Sie ist zum Preis von 5 € über das Gemeindebüro erhältlich.



 


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